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Das wird vielleicht niemand kennen, is mir auch wurscht, mich hat's inspiriert.
Doctor who ist eine nicht-ganz-so-SiFi-Serie von BBC, von der bereits seit 1963 Folgen produziert werden und die bis vor Kurzem noch auf Pro7 lief. Ich hab' selbst nicht so ganz gewusst, warum ich irgendwann angefangen habe, mir die letzte Staffel anzugucken. Jedenfalls bin ich von dieser Serie total begeistert, weil es SiFi ist, aber irgendwie auch nicht. Manchmal ist die Serie total ernst und SiFi-lastig und im nächsten Moment werden sämtliche klassischen SiFi-Elemente parodiert. Die Figur des Doctors ist echt einmalig, aber ich denke, dass es wenig Sinn hat, jetzt ausschöpfender davon zu berichten. Die, die's nicht kennen, werden sowieso nix damit anzufangen wissen.
Aber für die, die es kennen:
Vielleicht seid ihr schon selbst drauf gekommen ^.^ die letzte Szene der letzten Folge hat's mir angetan, als sich Rose und der Doctor voneinander verabschiedet haben. Das war total rührend und ich musste auch ganz doll weinen. Hab' davon sogar Kopfdemmeln gekriegt. Und ich finde das so schade, weil Rose ihm sagen konnte, dass sie ihn liebt, aber er gar nicht dazu gekommen ist. Ich finde zwar immer noch, dass Billie Piper und Christopher Eccleston besser zusammenpassen, aber der Doctor bleibt ja trotzdem der Doctor.
Allerdings gab es nochetwas, das mich noch viel mehr bis in tiefsten Tiefen meines Herzchens berührt hat. Das blöde an der Sache ist ja, dass in fast jeder Folge gesagt wird, dass wenn man sich entscheidet, mit dem Doctor zu reisen, das auch irgendwann bezahlen wird. Wie der Preis aussieht kann unterschiedlich sein. Man kann ihn durch Leid bezahlen, durch den Tod, durch Einsamkeit, durch einen Verlust, durch Schmerzen. Ganz egal, aber bezahlen wird man trotzdem. Und schlümmer daran ist auch noch, obwohl beide Seiten - Doctor und Begleiter - es nicht wollen, am Ende trotzdem leiden. Und sie wissen das auch noch, schon vorher. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich die Serie so mag. sie hat so einen bitteren Nachgeschmack, der ständig über der Serie hängt, ganz egal, wie lustig eine Folge auch sein mag. Die Zweisamkeit fühlt sich so wundervoll an, trotzdem weiß man ganz genau, dass das nicht für die Ewigkeit ist und das beide darunter leiden werden... vorallem der Doctor. Er ist es, der ewig lebt. Er ist es, der für jeden seiner Begleiter sein Herz öffnet. Und es ist sein Herz, das nach jedem Verlust bricht. Wieder und wieder. Er hat am meisten zu leiden und das tut mir so leid.
Ja, ich weiß, in der letzten Folge hat es der Doctor nicht geschafft, Rose seine Liebe zu gestehen, geschweige denn, dass er sie geküsst hat, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, ihm diesen Gefallen noch tun zu müssen, auch wenn es nur auf meinem Papier ist. Manche sagen, ich hätte ein zu großes Einfühlungsvermögen, weil ich mit anderen Personen - auch solchen, die es nicht mal gibt - zu sehr mitleide, aber ich habe den großen Vorteil, es durch meine Zeichnungen ausdrücken zu können und nicht an mir selbst - durch mein Handeln oder meine Mimik - in der Öffentlichkeit zeigen zu müssen.
Naja, so viel dazu.
()_()
(oo )o
HasiAnn |
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Movies and TV
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