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"Weich gebettet ruhe ich,
Hänge meinen Träumen nach,
Das Tageslich seh' ich nicht,
Die Dunkelheit hält mich wach"
"Angst, das ist das, was uns jeden Abend vor dem Schlafengehen befällt. Kaum schließen wir unsere Augen, schon sehen wir Bilder, die wir nicht sehen wollen, die wir nie sehen wollten, die wir nie vergessen werden. Reue und Kummer, die wir den ganzen Tag unterdrückt haben, suchen uns heim und unser Gewissen ruft, auf das wir bei Licht taub reagieren. Wir sehen, was passiert wäre, wenn wir Dinge geändert hätten, wenn wir nicht das getan hätten, was wir taten. Das Kissen unter uns tränkt sich mit unseren Tränen, die wir bei Tage nicht vergießen konnten. Wir führen einen Kampf mit dem Schlaf, auf das er uns befällt und uns die nächtliche Ruhe gibt; wir wollen fliehen vor der Realität, in unsere Träume. In Qualen winden wir uns, ein stummer Schrei. Die Zeit verrinnt und irgendwann kommt die Erlösung, die wir nicht mehr spüren können, denn unser Bewusstsein verlässt uns für den Augenblick des Friedens. Am nächsten morgen täuschen wir vor, alles zu vergessen, doch wir leben in der Angst vor der Nacht, in der Furcht vor dem Einschlafen. Ist es das, was wir leben nennen.......?"
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Topics:
Fantasy
Styles:
Oekaki
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