Hallihallo und hier mein Beitrag für die zweite (2.) Runde im
Zeichnen Turnier.
Aufgabe war es nach einem Musikstück ein Bild zu malen/zeichnen.
Es standen drei verschiedene Titel zur Auswahl, alle von unterschiedlichen Interpreten. ich habe mich für
Icewind Dale: Kuldahar entschieden.
Ok, nun zum "Warum"...
Das Lied habe ich gewählt weil ich absolut auf so ne Musikrichtung stehe(Und jetzt rennt nicht schreiend weg~). Es ging darum dass man zeichnet/malt, was man sich während des Liedes/Instrumental-Stückes vorstellt. Wenn möglich sollte man auch die Vokals/Lyriks mit einbeziehen, was sich jedoch bei meinem Lied erübrigt hat, da es ein Instrumental-Stück ist ;3
Was habe ich denn so gefühlt bei dem Bildchen? Na, das ist leider nicht mit zwei Sätzen zu beantworten, in Anbetracht der Tatsache dass das erste was ich gestern nach Eröffnung der neuen WB-Runde getan hatte, das Lied runter geladen habe und es mir X-male angehört hatte(und es mittlerweile auswendig kann~)... sind mir so einige Gedanken durch den Kopf gegangen. Mal ganz abgesehen davon wozu das Stück komponiert wurde, habe ich mich leicht ins Mittelalter zurück versetzt gefühlt. Dann kam mir ein Fantasy-Motiv in den Sinn. Ein Drache, oder ein riesiger Vogel. Ich fertigte dann eine Skizze an, auf der ein Adler zu sehen war, der sich zwischen zwei Meter hohen und steilen Felswänden empor bewegt. Im Hintergrund stand die Sonne im Zenit und hat einen riesiges Spiegelbild in das Meer, zwischen den Felsen geworfen. Letztlich fand ich das Motiv zu eintönig, doch den Adler wollte ich beibehalten. Nachdem ich dann eine Skizze vom Kopf eines Adlers gemacht hatte, viel mir auf dass man aus den einzelnen Bildelementen des Vogels Pflanzenbestandteile zaubern kann. Gesagt, getan. Ich habe in den Kopf des Tiers unterschiedliche „Landstriche“ einarbeitet. Unter anderem habe ich auf dem Kopf des Adlers eine Blumenwiese mit zwei kleineren Büschen gemalt, in das Auge eine Höhle als Pupille, den sichelförmigen Mond als Glanzeffekt und die Weidegräser als Regenbogenhaut. Des weiteren stellt der Schnabel eine steinerne Ausbuchtung aus einer Felswand dar, aus deren Ursprung eine Quelle hervor tritt (Spring).
Das aus dem Schnabel des Tieres entstehende Wasser läuft dann schließlich in der Landschaft im Hintergrund als Fluss aus. Auf dem Schnabel selbst stehen zwei Menschen und ein Hund. Der eine streckt sich, der andere schaut in die Sonnenstrahlen, die durch das Wolkendach brechen und der Hund bestaunt die Quelle.
Warum ich gerade das bei einem solchen Lied gefühlt habe ist einfach zu erklären. Der Song hat mir das Gefühl von Freiheit und Natur vermittelt. Unerreichbarkeit und Wunder. Letztlich sind es doch die ganz natürlichen Dinge um uns herum, die uns immer wieder aufs neue erstaunen können und vieles bleibt unentdeckt oder unbeachtet, ganz gleich wie schön es ist. Und was wohl den meisten Menschen heutzutage entgeht, ist der Ursprung aller Dinge(spring), das Leben selbst, dem wir es zu verdanken haben, dass wir fähig sind, Dinge zu bewerkstelligen... doch keiner fragt woher diese mystische Kraft kommt, die sich „Leben“ nennt...