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Sirena
Singend, Sitzend auf dem Stein
über sich das Nordlicht glühen
denk an mich, oh denk an mich
Nacht und Tag sind alle gleich
bist der Schiffe untergang
lange goldne Haare
Schwester der süßen Lorelei
singend, sitzend auf dem Stein
Frau des Meeres
Braut der See
Wer dich sieht kommt nie zurück
Schon Odyseus deiner Basen Stimmen kannte
Sich gern einmal in sie verrante
Nur durch Athenas Schutz entkam
Singen, sitzend auf dem Stein
Frau des Meeres
Braut der See
Und wenn der Mond am höchsten steht
Die Schuppen du um deine Beine legst
Kehrst zurück ins kalte Nass
Bis die Sehnsucht dich wieder nach oben zieht
in der Sonne warmen Wind
sehnst du dich nach Mann und Kind
Nach einer Seele für deine hohle Schönheit
Frau des Meeres
Braut der See
Ok, wer das Gedicht gelesen hat, weiß weshalb ich die verschiedenen Optionen ausgewählt habe.
Die schöne Sirena ist eine Nixe, eine Verwandte der kleinen Meerjungfrau, von Lorelei die auf ihrem Felsen im Rhein die Schiffer in den Untergang lockt, von den Sirenen deren Gesang Odyseus im Mittelmeer verfiel und von den Seehundfrauen die im Mondlicht an den Strand kommen, ihre Seehundhaut ablegen und nackt tanzen.
Im Gegensatz zu ihren verwandten lebt Sirena aber im hohen Norden, wo sie aus lauter Langeweile ab und zu einen Wikinger vernascht.
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Topics:
Elfs and Fairies, Fairy tales (Abstract topic), Mermaids
Styles:
Watercolor, Watercolor pencils
: Größe: Din A2
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