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Für den Kunstunterricht zum Thema: von der Abbildung der Wirklichkeit zur Erfindung der Wirklichkeit - Landschaft/Natur
Wie die Natur in unsere Herzen kam
Einst lebten zwei verschiedene Völker auf der Erde: die Menschen, welche durch ihren Egoismus wahllos die Natur zerstörten und die Bellezas, die allein von der Schönheit der Natur und dessen Früchte lebten.
So lebten sie nebeneinander her, ohne sich gegenseitig zu stören.
Doch eines Tages wurde alles anders. Die Menschen fielen zu Hunderten über die wichtigste aller Wiesen her. Über die wunderschönste Wiese der gesamten Welt, wo die Schmetterlinge wie kleine Engel umhertanzten und die Bellezas ihnen begeistert zusahen.
Die Menschen kamen und traten alle Blumen und Gräser nieder, töteten scharenweise Schmetterlinge und Bellezas und zeigten nicht einmal mehr Reue sondern eher Freude.
Die restlichen der kleinen Wesen waren wütend. So wütend, dass sie tagelang nichts anderes taten als zu schimpfen, zu schreien und sich Rachepläne zu überlegen. Jedoch nützte ihnen von alledem nichts, denn sie waren nicht geschaffen um böses zu tun. Sie waren friedlich und konnten nur Glück schenken.
Auf einmal hatte Bella, eine besonders aufgeweckte Belleza, eine Idee: „ Wie wäre es“, sagte sie aufgeregt zu ihrem Volk, „wenn wir den Menschen helfen anstatt ihnen zu schaden!“ Davon waren die Bellezas nicht sonderlich begeistert, denn ein unzufriedenes Murmeln breitete sich aus. Deshalb fuhr Bella rasch fort: „Wir wurden doch geschaffen, um Glück zu schenken. Warum helfen wir den Menschen dann nicht einfach die Schönheit der Natur lieben zu lernen? Wir pflanzen die Liebe zu den Blumen, den Gräsern, den Bäumen, der Sonne und zu allem anderem Schönen der Natur in ihr Herz.“ Das Volk der Bellezas war begeistert. Sie applaudierten Bella und zogen sofort freudig los um die Menschen mit der Liebe zur Natur zu beschenken.
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