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Sie waren ihren Häschern entwischt, nun kamen sie langsam zur Ruhe. In der drangvollen Enge ihres Versteckes wurde ihm schmerzlich bewusst, wie nah sich ihre Körper waren. Seit einiger Zeit nahm er sie bewusster war als zuvor. Ihre sich heben und senkende Brust, ihre weiche Haut, der Geruch, der von ihr ausging, ihre knappe Kleidung…
Sein Herz schlug schneller, ihre Nähe begann ihn nervös zu machen. Verlegen sah er sie an, als sie zu ihm sprach: „Du hast mich schon wieder gerettet.“
Sie drehte sich zu ihm und versuchte, ihn zu umarmen. Innerlich verzerrte er sich nach diesen Berührungen, doch der drückte sie weg und traute sich nicht, sie anzusehen.
Der Schreck über sein Verhalten spiegelt sich in ihrem Gesicht, doch ihr Blick wurde weich, als sie sah, wie blass er war:
„Was ist passiert? Hast du dich verletzt?“
Ein Kloß hatte sich in seinem Hals gebildet, den er mühsam runter zu schlucken versuchte. „Nein, es ist… es ist…“, er brachte kaum ein Wort raus. Schweigend blickte er in ihre Richtung, doch er konnte ihr nicht in die Augen schauen.
Sie sah ihn fragend an, aber als keine Antwort kam, drehte sie sich wortlos weg. Er ließ den Kopf hängen.
Nun fühlte er sich noch elender. Ich habe sie verletzt, dabei will ich sie nur schützen, dachte er. Jetzt konnte es nicht mehr schlimmer werden…
Er fasste sich ein Herz: „Ich…ich will dich nicht verletzen. Seit ich dich getroffen habe… ich meine, ich bin nach alle dem auch nur ein Mann und wir sind jetzt schon so lange allein unterwegs… Du bist… ich kann nicht… meine Gedanken drehen sich um dich. Ich will nichts tun, was ich später bereue…“, die letzten Worte waren kaum mehr als ein flüstern.
Er wagte nicht aufzuschauen, nachdem er all das gesagt hatte.
Einen Moment herrschte Stille, doch dann fühlte er eine Hand auf seine Schulter.
„Rebo, bitte sieh mich an“, sie lächelte. Eine Träne glitzerte in ihren Augen. Sie waren sich nun so nah, dass er sicher war, sie müsste sein Herz schlagen hören.
Ohne ein weiteres Wort legte Nari ihre Hand auf seine Brust und gab ihm einen vorsichtigen, fragenden Kuss…
…Sie spürte seinen warmen Atem und öffnete die Augen. Mit der Hand strich sie über sein Haar und fragte lächelnd:
„Bereust du es?“
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Topics:
Fantasy, Elfs and Fairies
Styles:
Pencil
Nun hab ich Zeit::
Zum Bild:: Das passiert, wenn man seine Charaktere zu lange sich selbst überlässt. Die entwickeln dann ein recht starkes Eigenleben und schleichen sich Nachts in (meine) Träume. Und dann kommt sowas dabei raus. War am Anfang nicht mal annähernd geplant. *g*
Noch mehr zum Bild:: Im Laufe von zwei Tagen entstanden, nachdem mich die beiden immer wieder damit genervt haben. *g*
Und jetzt ernsthaft:: Die Anatomie ist Mist, ihre hand ist zu klein, Licht und Schatten stimmen nicht wirklich, aber ich finde, das Bild ist trotzdem toll. ;-)
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