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Meine Freundin, der Tod


Created:
Updated: 05-29-2016
Finished
German
2708 Words, 1 Chapter
Series: Eigene Serie
Tags: Tod, Krebs
Hauptcharaktere: Eigener Charakter



Ich bin mit einem hochmalignen Gliom im Hirnstamm diagnostiziert worden.
Die Ärzte sagen, ich werde sterben. Der Tod sagt, nicht heute. Noch ist Zeit für Geschichten.
Meine. Und ihre.



Viel Spaß beim Lesen :)


Fanfic lesen
Chapter Date Format Data
Meine Freundin, der Tod E: 05-11-2016
U: 05-29-2016
Comments (5)
2708 Words
Finished
KindleKindle
ePub Diese Fanfic im ePUB-Format für eBook-Reader
Comments to this fanfic (5)

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Von:  Black-_-Demon
2017-05-15T19:13:45+00:00 05-15-2017 21:13
Wow, das ist so traurig! Die Geschichte brachte mich sehr zum Nachdenken, sie ist einfach schön. Mach schön weiter mit Schreiben, du kannst es gut.
Antwort von:  yazumi-chan
05-15-2017 21:41
Danke für die netten Worte :)
Von:  Kerstin-san
2017-03-03T16:35:09+00:00 03-03-2017 17:35
Hallo,
 
ha, was ein Zufall. Nachdem ich letztens durch deien FFs gestöbert bin, hatte ich die hier eh noch vor zu lesen und dann seh ich gerade, dass sie zur aktuellen YUAL-Kür gehört. Glückwunsch, das ist definitiv verdient!
 
Erstmal wieder Daumen hoch für die Ich-Perspektive. Ich finde es sehr interessant, dass Tobias die Anwesenheit des Todes bzw. des Mädchens (weil er ja noch gar nicht weiß, dass sie der Tod ist) gar nicht groß hinterfragt, sondern sie nur als etwas seltsam empfindet und direkt anfängt mit ihr zu reden. Ob er da schon so eine Art Vorahnung hat, wer sie wirklich ist? Würde erklären, warum er so ruhig bleibt, als sie ihm ihre wahre Natur eröffnet.
 
Das er so jung ist, hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Hatte irgendwie bis dahin das Bild eines etwa dreißigjährigen im Kopf. Er wirkt auf mich auch irgendwie älter, vielleicht weil er das ganze so ruhig und gelassen aufnimmt. Ohne groß zu klagen oder wütend zu sein. Diese stille AKzeptanz würde ich eher bei jemand älterem erwarten. Das er den Tod quasi zu einem Deal "Geschichte gegen Geschichte" nötigt, fand ich ziemlich keck. Klar fragt man sich schon so, was der Tod so erlebt, aber ob ich mir wirklich anhören wollen würde, welche Leute sie beim sterben begleitet hat und vor allem wie diese letzten Augenblicke für die einzelnen Leute waren? Also ich weiß ja nicht, wäre wohl nicht so meins. Trotzdem merkt man, dass Tobias die Anwesenehit des Todes als beruhigend und schützend empfindet und nicht gerne alleine ist.
 
Mit der Zeit merkt man, wie sehr die beiden einander brauchen. Tobias zieht Kraft daraus, dass der Tod an seiner Seite wacht und er das nicht alleine durchstehen muss, während man den Eindruck hat, dass der Tod sich nie so lebendig gefühlt hat. Sie kann hier auch mal Emotionen zeigen. Bedauern, wenn es jemanden mitten aus dem Leben gerissen hat. Trauer, dass es jemanden trifft, dem man es nicht wünscht. Fand es nur folgerichtig, dass Tobias bei ihr Halt sucht, als er selbst immer verzweifelter wird - auch wenn diese Berührung dann natürlich ungeahnte Konsequenzen hatte.
 
Generell hatte ich ab einem gewissen Zeitpunkt sehr viel Mitgefühl mit dem Tod. Es ist ein schreckliches Los, das der Tod hat und das ihr so oft Kummer und Leid entgegen schlägt, nicht nur von dem Todgeweihten selbst, sondern auch ihr eigenes Widerstreben intakte Familien auseinanderzureißen oder Liebende zu trennen, macht das ganze so zermürbend. Man fragt sich wirklich, wie sie das egentlich durchsteht. Selbst wenn sie Menschen mal länger begleitet, so wie jetzt Tobias und dann für kurze Zeit mal einen menschlichen Kontakt hat und eine Bindung aufbauen kann, es ist ja einfach vorprogrammiert, dass es bald enden wird. Wirklich traurig...
 
Das Ende hat mich überraschenderweise dann richtig gepackt. Marias eigene Geschichte ist sehr bewegend und die Vorstellung, dass ihr eigener Tod ihre Geschichte hören wollte und damit vielleicht sogar versucht hat, das unvermeidliche etwas herauszuzögern und ihr das völlig egal war. Puh, hart. Trotzdem ist es abschließend ein etwas tröstender Gedanke, dass ihr Tod auch heute noch ein Auge auf sie hat und sie doch nicht so ganz alleine ist.
 
Liebe Grüße
Kerstin
Antwort von:  yazumi-chan
03-03-2017 23:57
Vielen, vielen Dank für die schönen Worte und deine Gedanken zu der Geschichte. Deine zahlreichen und ausführlichen Kommentare bedeuten mir wirklich viel und es freut mich, dass dir meine Schreiberei gefällt und zum Nachdenken und Mitfühlen anregt :)
Von: -VampirePrincess-
2017-03-03T13:25:23+00:00 03-03-2017 14:25
Wow... sehr emotional und sehr schön geschrieben. <3 Ich werde sie sicher noch öfter lesen.
Antwort von:  yazumi-chan
03-03-2017 23:53
Vielen Dank! :D
Von:  Titanja83
2016-05-29T18:50:06+00:00 05-29-2016 20:50
Danke für die wunderschöne Geschichte, auch wenn die Thematik eher traurig ist. Da der Tod allgegenwärtig ist, ist es doch tröstlich das man doch nicht allein sterben könnte.
Antwort von:  yazumi-chan
05-29-2016 20:52
Schön, dass es dir gefallen hat :)
Von:  kindantisocial
2016-05-13T20:52:09+00:00 05-13-2016 22:52
Bei der alten Frau und ihrer Katze musste ich lachen. Ich bin schrecklich, ich weiß. ;w;

Die Story ist super und hat mich sogar gefesselt, obwohl ich eher weniger in sowas hineinlese. Der Titel ist sehr passend und generell...argh, toll qwq

Wieso war mir klar, dass der Tobias heißt? Bin ich Sherlock? Nein. Here's Johnny. Zu viele schlechte Witze auf einmal, sorry. xD
Antwort von:  yazumi-chan
05-14-2016 00:06
Du böses, böses Wesen xD