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Just a Moment! ~Family Life~

Hina-Naru, Sasu-Sasuke, Tema-Shika, Boruto-Sarada
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Vorwort zu diesem Kapitel:
Aus der Sicht von Naruto und Shikamaru ;) Viel Spaß Komplett anzeigen

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Vater sein ist nicht leicht

**Der nächste Morgen** **Freitag**
 

Friedlich schlummerte Naruto in seinem Bettchen. Natürlich dem Ehebett, welches er sich mit seiner über alles geliebten Ehefrau teilte. Doch diese war schon seit gut einer Stunde damit zugange, sich um ihre Rabauken zu kümmern. Erst als Naruto durch ein nerviges Klirren wach wurde, checkte er, dass er mal wieder verschlief!
 

„FUCK!“, schrie Naruto vor Schreck. Jeder wusste, dass er mal wieder zu spät zur Arbeit erscheinen würde. Dabei begann seine Arbeit wie immer morgens um 8.00 Uhr.

„Oh, man ey! Wie kann ich denn nur verschlafen?“, beschwerte sich Naruto, der sich in aller Hektik nicht nur das karierte Hemd falsch herum anzog. Er vertauschte auch die Socken von links nach rechts, beim hasten aus dem Zimmer, flog er beinahe hin. Im Badezimmer musste er sich schnellstens fertig machen. Alles innerhalb von 10 Minuten.
 

Endlich war er fertig, ohne zu bemerken sich komplett falsch herum angezogen zu haben.

„PAPA! Du hast verschlafen“, lachte Himawari, die es komisch findet ihren Papa jeden Morgen so aus dem Haus gehen zu sehen.

„Wie lahm! Ein Hokage der nicht pünktlich sein kann!“

„Mensch, du hast dich schon wieder falsch herum angezogen. Lass mich das machen!“

„Aber nicht vor den Kindern!“ Verlegen kratzte sich Naruto am Kinn.

„Du bist ein hoffnungsloser Fall!“, meinte Hinata aufziehend.
 

Naruto wollte erst etwas dazu sagen, aber irgendwie, hatte sie dann doch Recht gehabt. Also gut, dafür gab es ja auch noch Gründe. Er war erstens erst seit ein paar Wochen Hokage, der Papierkram wird immer mehr, statt weniger. Die Überstunden werden nicht bezahlt. Zumindest kann er echt froh sein, so eine süße Frau zu haben, die das alles mitmacht. Wer weiß, ob andere genau so geduldig wären wie sie es war.
 

Andere Männer waren bestimmt neidisch auf Naruto. Eine so gut aussehende Frau zu haben, die nicht liebenswerter und fürsorglicher sein könnte, die nicht mal eine Fliege was zu leide könnte, da hat Naruto wirklich das Losglück gezogen. Hinata gab nach, um mit Naruto eben ins untere Gäste-WC zu gehen um ihn da die Knöpfe zu zumachen. Natürlich war es eben in seiner Art alles perfekt machen zu wollen, aber es geht nicht immer. Heute war wieder so ein Tag.
 

„Und mach' deinem Sohn auch mal eine Freude, in dem du pünktlich zum Abendessen hier bist! Ich glaube, er möchte ein bisschen Zeit mit dir verbringen!“ Selbst wenn sich der kleine Uzumaki quer stellte und vorgab nichts mit seinem Vater am Hut zu haben, wünschte er sich wahrscheinlich nichts mehr als Zeit mit ihm zu verbringen.
 

Meistens waren Väter die Vorbilder für die Söhne. Nur ist es schwierig, ein angeknackstes Verhältnis wieder gerade zu rücken. Naruto zeigte Boruto eher ungewollt, dass er denkt, dass Naruto mit Absicht nie Zeit für die Familie übrig hatte. Doch dem war nicht so. Der kleine war noch nicht so weit, um es verstehen zu können, was ein Hokage für eine Person ist. Vielleicht versteht Boruto das in ein paar Jahren, wenn er größer geworden war. Bis es dahin ist, sollte auch der Hokage was dafür tun, selbst wenn es nur ein klein bisschen sein wird, dass sein Sohn was mit dem Vater unternehmen kann.
 

Ein Wochenendurlaub zu viert, mit der Familie täte den Uzumakis sicher gut. Da besteht gar kein Zweifel mehr dran. Ein Gedanke war es sicher wert, aber ob das gut geht, dass er sich Urlaub erlauben konnte, da er doch erst seit ein paar Monaten Hokage war? Sich zu verausgaben bringt einem aber auch nichts als nur Stress mit nach Hause. Um auch mal abschalten zu können, würde einem ein Urlaub sicher guttun. Also nahm sich Naruto, die Worte seiner Frau zu Herzen.
 

„Ja, hast recht! Ich werde mir was überlegen!“ Nachdem wieder einige Zeit verloren gegangen war, durch den alltäglichen Stress am Morgen, waren die beiden Eheleute wieder aus dem Bad gekommen. „PAPA! PAPA!“

Himawari lächelte. „Liest du mir heute Abend eine Geschichte vor?“, fragte die Blauhaarige.

„Ja, ja... kann ich machen. Ich versuche pünktlich zu sein!“

„Von wegen!“, knurrte Boruto im Gedanken. Der wird eh nur für ein paar Minuten zu Hause sein und sich dann wieder vom Acker machen. So war es doch schon immer. Die Enttäuschung war dem Kleinen ins Gesicht geschrieben. Ob Naruto ihn noch mal zu sich aufziehen kann?
 

**Shikamaru**
 

Genau wie Naruto war Shikamaru ein richtiger Morgenmuffel. Doch anders als Naruto, lag Shikamaru viel daran mit seinem Sohn Shikadai und seiner Frau Temari gemeinsam am Frühstückstisch zu sitzen. Klar, stand er mit einem genervten Seufzen auf. Selbst wenn er mal lieber länger im Bett bleiben würde, so kann er nicht seine Familie vernachlässigen. Die Zeiten am Frühstückstisch, abends beim Abendbrot, Zeit beim Familienabend, oder Zeit mit Temari alleine zu verbringen, dass sind die Momente für die man arbeiten geht. Der Familie sollte es am besten gehen. Das war schon immer so.
 

Denn dies war auch in seiner Kindheit so der Fall. Das hat er gelernt, dass es ein Segen ist, morgens seine Familie lächeln zu sehen. „Morgen“, murmelte Shikamaru müde, als er in die Küche kam. „Hey, Liebling“, Temari kochte gerade Spiegelei mit Brot. Shikadai saß auch schon am Esstisch. Genau diese Momente waren es, die Shikamaru nicht vermissen wollte. Wenn es nur 5 Minuten waren, die sie gemütlich verbringen würden, waren es fünf Minuten die ihn glücklich machen. Und glücklich war er, ja!
 

„Na? Wie geht’s dir?“, Shikamaru umarmte liebevoll seine Ehefrau, die noch in einer Schürze am Herd steht. „Ganz gut, die Nacht übrigens...“, flüsterte sie: „Könnten wir ruhig mal wiederholen!“

„So oft du willst!“ Der Nara setzte sich an dem Tisch.

„Hey, Shikadai! Wie läuft es in der Schule? Alles gut?“

„Ja, sofern man mit einem gewissen Boruto abhängt!“
 

„Solange du nicht in Schwierigkeiten kommst, ist doch alles prima. Übrigens, soll ich dich gleich noch zur Schule bringen?“, fragte Shikamaru. Da bekam er von Temari einen Teller serviert:

Spiegelei auf getoasteten Brot.
 

Shikadai hörte nicht recht. Sein Vater nahm sich Zeit für ihn, um mit ihm zur Schule zu gehen?

„Ist es für dich nicht zu stressig?“, fragte der kleine Nara. Doch wieso nicht! Sein Dad war immer cool, da er ganz nach ihm kam! Immer gechillt, meistens dann doch genervt. Aber im großen und ganzen voll in Ordnung. Seine Mum dagegen war immer sehr laut und auch leicht reizbar. Das machte ihm schon Angst. Worte sollten wohl bemerkt mit bedacht gewählt werden. Ansonsten wäre dies kein gutes Lebenszeichen.
 

Wenn es Temari zu gut geht, war das aber auch irgendwie nicht so schön für Shikamaru. Da war es dann so, ein falsches Wort und die Stimmung kippte, wie sie nicht anders kippen könnte. Ein falsches Wort zum Essen, ein falscher Satz zu ihrer Figur. Gar nicht so einfach für seinen Dad, mit so einer eher dominanten Frau umzugehen, die ihn an der Leine halten kann. Sie war wirklich furchterregend. „Alles okay bei dir, Shikadai? Schmeckt dir das Essen?“

Kann sie Gedanken lesen? „Ehm, nein, ja klar schon...“

„Was denn nun?“, da war wieder das gefährliche leuchten in ihren Augen.

„Klar, es schmeckt sehr gut!“ Was anderes zu antworten blieb Shikadai ja auch gar nicht übrig.
 

Also war es nun an der Zeit loszugehen. Da es schon 7.35 Uhr war. Draußen war die Sonne schon aufgegangen, um die 20 Grad und blauer Himmel. Was wollte man mehr, außer an einem so schönen Tag zu Hause zu bleiben? Schön wäre es, aber da würde Temari nicht mitziehen. Als sie auf dem Schulweg durch die Einkaufspassage waren, weckte dies Erinnerungen. Ja, damals war die Schulzeit noch anders als heute. Aber die Zeiten ändern sich, dass das Schulsystem sich auch geändert hatte, liegt ja daran dass es keinen Krieg mehr gibt und man der Meinung war, dass Kinder nicht mehr wie damals in Gefahren ausgesetzt werden sollten.
 

Nur kann man auch Shikamarus Kindheit nicht mit der von Shikadais aktueller Kindheit vergleichen. Der Frieden sollte am besten so anhalten, wie er aktuell ist. Es gibt keine Gefahren noch mehr liebende Personen zu verlieren, oder dass Temari Angst haben muss, dass ihrem Mann etwas zustoßen könnte. Diese Zeiten sind vorbei. Ein Glück.
 

„Morgen, Shikamaru!“, grüßte der Aburame.

„Moin, Shino! Alles klar? Fit für den Tag?“

Und das ausgerechnet von Shikamaru? Shino hob seine Augenbraue, na... irgendwie muss man ja in den Tag starten.
 

„Alles klar und selbst?“

„Bis auf der Tatsache das meine Ehefrau sich etwas vernachlässigt fühlte und die ganze Nacht an mir herum gespielt hatte, geht es mir ganz gut!“

Shino konnte leider nicht mitreden. Er hatte ja keine Ehefrau daheim! Nicht Mal eine Freundin! Das Leben war manchmal gemein.

„Aber, lass das nicht meine Frau hören, sonst wird sie wieder wütend und was dann passiert, will ich dir nicht verraten!“

Der Aburame versteht wirklich nur Bahnhof. „Keine Ahnung wovon ein verheirateter Mann redet. Ich habe keinen Schimmer!“, ein Glück. Vielleicht kam das Glück für Shino nur verspätet.
 

**Boruto**
 

„Shikadai!“, aufs Wort hin drehte sich der Nara um. Endlich war er wieder alleine unterwegs, da Shikamaru und Shino noch etwas zu besprechen hatten.

„Gott, ich bin so froh endlich nicht mehr neben Sensei Aburame zu laufen!“

„Hast du was angestellt?“, „Nein, nicht ich! Wieso sollte ich auch?“

„Keine Ahnung. Komm, lass uns planen, was wir heute wieder machen“

„Wo hast du dieses Mal deine Freundin gelassen?“

„Es gibt keine Freundin, nur eine gute Freundin. Und jetzt hör auf damit zu nerven, sonst...“

„Sonst was?“, murrte Sarada mies gelaunt.
 

Plötzlich erschrak Boruto als sie gerade den Schulhof betreten. Warum trat der Blondschopf morgens immer ins Fettnäpfchen? Chocho kicherte schon wieder, was Sarada ein Dorn im Auge war. Ein falsches Wort von ihrer Freundin und Chocho würde sie kennenlernen.
 

„Los, komm Sarada! Der ist es nicht wert, sich über ihn aufzuregen!“

„Eh?“, Boruto legte den Kopf schief. „Irgendwas verpasst?“

„Nö, du bist einfach zu blöd!“
 

Chocho lief mit Sarada ins Schulgebäude. Mehr oder weniger drängte ihre Freundin sie dazu. Völlig entnervt hasste es die Uchiha, dass ihr Freund immer blöde Sätze von sich gab und dann einen auf ahnungslos machte. Ganz schön kompliziert diese Freundschaft mit Worten zu beschreiben. Aber leider mochte sie den Idioten doch ganz gerne. Auch wenn sie dies niemals vor anderen zugeben würde.
 

Sarada ließ sich nicht irgendwelche Gerüchte aufhetzen. Chocho zog eben gerne über ihre „Freundschaft“ her. Dabei waren eben Sasuke und Naruto gute Freunde. Da war es irgendwie klar, dass sie sich quasi seit sie Babys waren kannten. Aus ihrer Sicht war Boruto einfach nur ein Idiot, aber irgendwie dachte sie schon häufig an diesen Idioten.
 

„Lösch ihn aus deinem Gedächtnis. Er ist ein Dummkopf, der eh nichts im Kopf hat!“

„Was meinst du? Wieso sollte ich ihn aus meinem Kopf verbannen?“

„Weil du, immer wenn du ihn siehst abwesend bist und das merken auch andere!“

Wie immer aß die Schwarzhaarige Chips. „Ich denke doch überhaupt gar nicht an ihn!“

„Siehst du, dass habe ich überhaupt nicht gesagt!“

Mist! Chocho sah zwar nicht danach aus, aber sie hatte es Faust dick hinter den Ohren. Immer wendete sie es so, wie sie es haben wollte.
 

Außerdem waren sie bloß nur Freunde. Daran war nichts verkehrt! Und ein bisschen grübeln darf man ja noch! „Mädchen, du musst noch viel lernen. Jungs sind so doof, daran wird sich nichts ändern. Tut mir Leid!“ Sie hat gut reden! Sie war ja in ihren Süßigkeiten verliebt. Schnell weg von dem Gedanken, dass bringt nichts!
 

„HEY! Tut mir Leid, der Spruch ging wohl nach hinten los! Wir sind Freunde und das können ruhig alle wissen!“ Boruto kam mit verschränkten Armen hinter dem Kopf zum Schulgang wo sie ihre Klassen haben. „Belästige meine Freundin nicht, du hast nur dumme Sprüche im Kopf, die Mädchen abschrecken!“

„GAR NICHT! Ich kenne mich mit euch Wesen sehr gut aus. Nicht das ich schon eine Freundin hätte, aber ich kenn' mich mit euch ziemlich gut aus!“

„Stimmt, Mädchen nerven. Sie zicken ständig rum und machen einem nur Angst!“

„Oh ja, meine Mum macht mir auch schon Angst. Aber, lieber lass uns über was anderes reden!“
 

„Blödmann!“ Dann trainieren sie halt heute nicht zusammen nach der Schule!

Wo soll das noch hinführen? Jungs waren so kindisch. Na ja, sie waren ja auch noch Kinder. Da darf man ruhig kindisch sein...



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Comments to the following chapter: (2)

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Von:  Aros
2017-07-02T17:59:45+00:00 07-02-2017 19:59
Guten Abend.
Tolles Kapi wieder!
Oi, oi ... Kann mir gut vorstellen, dass es bei Naruto, wenn er so spät dran ist, so abläuft. (- -)° Da fragt man sich, ob nicht doch etwas von Kakashi abgefärbt ist.
Arme Hinata, als seien Zwei schon Morgens nicht schon arbeit genung. (^^)° Naruto kann von Glück reden über so eine tolle Ehefrau. Frag mich bis heute, wie er das nicht schon früher schon gecheckt hat, was Hinata für ihn fühlte. (-.-)°
Bin mal neugierig, wie er das hinbekommen will, Zeit mit der Familie zu verbringen.
Jedes Wort muss im Hause Nara mit bedacht gewählt werden. Vor allem bei Temari. (^_^)° Und Shikadai muss wohl sehr vorsichtig sein. Ha, ha! (^^)°
So, dann auf bald wieder!
Antwort von:  silentrain
07-02-2017 21:04
Ja, dass kann sich doch wohl jeder vorstellen hehe, aber ein bisschen stress muss auch sein
nur möchte shikamaru auf jeden fall die zeit mit temari und shikadai verbringen
sonst würde er es sich nicht wünschen mit ihnen zusammen zu sein x3
Von:  Kaninchensklave
2017-07-02T17:15:16+00:00 07-02-2017 19:15
ein Tolles Kap

oh man es wundert mich gar nicht das der Paoierkram immer mehr wird
zu dem Papierkram den Kakashi und Tsunade übergelassen haben
fängt nun auch der eigene immer mehr an zu werden

nur muss ich grinsen denn nicht mal schika kommt darauf das Naruto sich von Schattendoppelgänger helfen lassen könnte
welche die alt Lasten bearbeiten nur da beide nicht darauf kommen finde ich das echr Lustig
dabei würde das vieles einfacher machen ^^

GVLG
Antwort von:  silentrain
07-02-2017 19:52
Im Leben wären Schattendoppelgänger mit einem guten Effekt wirklich ratsam, aber leider funktioniert das nur im Anime. ein böses wer dabei an Freizeit denkt, aber Shikamaru schafft das schon.^^ Er hat ja noch eine Temari bei sich


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